Chris Schrauff

Chris Schrauff

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geboren 1950 in Marburg / Lahn

Genre:

Lyrik, Prosa

Zur Person:

1950 Geburt meiner Zwillingsschwester

1956 - 1968 Volksschule, Gymnasium

1966 - 1974 Diverse Helfertätigkeiten (Hüttenarbeiter, LKW-Fahrer, Gitarrenlehrer, Schlossergehilfe, u.a.)

1968 - 1976 Studium der Philosophie, Germanistik, Musik

1970 - 1974 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Tutorien, Forschungsassistenz)

1975 - 1976 Zivildienst im Ev. Krankenhaus Saarbrücken (Pflegedienst, Schlosserei)

1977 - 1983 Mitglied eines Kneipenkollektivs

1978 - 1984 Freier Mitarbeiter des Saarländischen Rundfunks (Lektorat Fernsehspiel, Hörspiel, Kinderfunk)

1983 Freier Mitarbeiter im Basis Verlag, Berlin (Lektorat Kinderbuch)

1984 - 1986 Geschäftsführer der Fahrradladen GmbH, Saarbrücken (Schwerpunkt Werkstatt)

1986 - 1988 Mitarbeiter der Fa. Holger Koch, Fahrradrahmenbau, Kassel

1988 - 1993 Dramaturg in der Abteilung Fernsehspiel beim Saarl. Rundfunk

1998 - 2001 Stellvertretender Vorsitzender des VS Saar

1993 ff. Freischaffender Autor

Mitglied in literarischen bzw. Berufsorganisationen:

VS Saar
Loge zur Förderung der Bären und der Tugend


Werke

Bücher:

Im Saarl. Virtuellen Katalog verzeichnete Werke von Chris Schrauff

weitere:

  • Proteus Handbuch des Rahmenbaus, Saarbrücken 1987 (aus dem Amerikanischen übersetzt und herausgegegeben)

 

Beiträge:

diverse Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien

Rundfunkbeiträge:

4 Hörfunksendungen in den Reihen Autoren in Gespräch und Literatur am Samstag , Saarländischer Rundfunk, jeweils 60 Min.

Fernsehbeiträge:

Fernsehsendung in der Reihe Persönlich , Saarl. Rundfunk, 30 Min.

Aus dem literarischen Schaffen

Textprobe:

Bio

Im grossen Ganzen weiss ich, was ich bin, ich kann ja schließlich lesen. Auch ich habe ein Geburtsdatum, ich kenne es aus einer Urkunde. Auch ich habe eine Zirbeldrüse, ich weiss es aus der Biologie. Meine Vernunft habe ich aus Schriften erkenntnistheoretischen Inhalts. Die Seele hingegen kenne ich schon länger. Ich lernte in der Kirche, sie zu spüren. Im Laufe der Jahre kam Sinnlichkeit hinzu, ich las darüber und erkannte mein Funktionieren. Seit einigen Wochen verfüge auch ich über das Unbewußte, ich kaufte eine Werkausgabe Freuds. Seitdem ich eine Brille trage, kenne ich mich auch von aussen besser.

Chris Schrauff, Kafka for Pepsodent , 1979