Jörg W. Gronius

geboren 1952 in Berlin

Genre:

Lyrik, Prosa, Drama, Libretto, Essay

Zur Person:

Jörg W. Gronius, geboren 1952 in Berlin, ist promovierter Theaterwissenschaftler und hat viele Jahre als Dramaturg an großen deutschsprachigen Bühnen gearbeitet in Berlin, Wien, Hamburg Frankfurt/M.
Zusammen mit Bernd Rauschenbach schreibt er Dramen, die im Wiener "echoraum" seit 1993, teilweise auch vertont, uraufgeführt werden. 4 Bände "Stücke" liegen vor (edition echoraum, Weidle Verlag und Kieler Edition Ludwig).
Als Librettist war Gronius sehr erfolgreich mit der Bearbeitung von Grabbes Schauspiel "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" in der Komposition von Detlev Glanert (UA Opernhaus Halle 2001). Die Komische Oper erlebte Aufführungen in Detmold, Rostock, Krefeld-Mönchengladbach, Regensburg, Mannheim und Köln.
Als Erzähler ist Gronius bekannt durch eine Romantrilogie: Ein Stück Malheur, Der Junior, Plötzlich ging alles ganz schnell (2000, 2005 und 2007 im Weidle Verlag, Bonn).
Jörg W. Gronius lebt als freier Autor in Saarbrücken.

Mitglied in literarischen bzw. Berufsorganisationen:

VS Saar

Die wichtigsten Auszeichnungen:

Förderpreis des Nicolas-Born-Preises des Landes Niedersachsen 2005


Werke

Bücher:

Im Saarl. Virtuellen Katalog verzeichnete Werke von Jörg W. Gronius

 

Theorie und Essay

  • Jörg W. Gronius / Wend Kässens: TheaterMacher. Athenäum Verlag, Frankfurt/M. 1987

  • Jörg W. Gronius / Wend Kässens: Tabori. Athenäum Verlag, Frankfurt/M. 1989Jörg W. Gronius / Franz Wille: Willi Schmidt - Das Bühnenwerk. Edition Hentrich, Berlin 1990

 
Literatur

  • Jörg W. Gronius / Bernd Rauschenbach: Stücke 1. Edition Echoraum, Wien 1993

  • Jörg W. Gronius / Bernd Rauschenbach: Stücke 2. Weidle Verlag, Bonn 1997

  • Jörg W. Gronius / Bernd Rauschenbach: Stellen aus der Welt. Edition Echoraum, Wien 2000

  • Jörg W. Gronius / Bernd Rauschenbach: Ja, wenn die Bukolik nicht wär! Wehrhahn Verlag, Hannover 2001

  • Jörg W. Gronius nach Christian Dietrich Grabbe: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

  • Libretto, Oper von Detlev Glanert. UA Oper Halle 2. Februar 2001. Boosey & Hawkes / Boote & Bock

  • Jörg W. Gronius / Bernd Rauschenbach: Modersohn oder Kleine Einführung in die Katapultjagd

  • Stück in zwei Akten. UA Echoraum Wien 10. März 2001

  • Jörg W. Gronius: Das Wunder Hannover. 13 Kurzgeschichten. Wehrhahn Verlag, Hannover 2002

  • Jörg W. Gronius / Bernd Rauschenbach: Ich bin allein gegen 2000 Tiger. Stücke 3. Verlag Ludwig, Kiel 2002

  • Jörg W. Gronius nach Jakob Wassermann: Ganna oder Die Wahnwelt

  • Libretto, Oper von Hans Kraus-Hübner. UA Stadttheater Fürth 18. Oktober 2007

  • Jörg W. Gronius / Fred Berndt: Halle.Julia.1202. Libretto, Historische Revue, Musik: Niclas Ramdohr

  • UA Opernhaus Halle 29. Februar 2008

 

 Beiträge:

Theorie und Essay

Jörg W. Gronius / Bernd Rauschenbach (Herausgeber): Ernst Fuhrmann: Der Geächtete. Karin Kramer Verlag, Berlin 1983

Jörg W. Gronius (Redaktion und Gestaltung): Fritz Wisten - Drei Leben für das Theater. Akademie der Künste / Edition Hentrich, Berlin 199

Adornos Geburtstag, in: Mein elfter September, hrsg. von Roland Buhles, CONTE Verlag, Saarbrücken 2011

 

Mitherausgeber:

Theorie und Essay

Jörg W. Gronius (Mitarbeit): Geschlossene Vorstellung - Der Jüdische Kulturbund in Deutschland 1933 - 1941, Akademie der Künste / Edition Hentrich, Berlin 1992

 

Tonträger:

Jörg W. Gronius / Bernd Rauschenbach: Tonstörungen aus Philadelphia. Bertelsmann Hörbuch 2000
Jörg W. Gronius / Bernd Rauschenbach: Sein Wunder sein Maß - Erhard. CD Audience 2003 Meg Media